27. April 2010 / Sonja Schnögl
mehr Menschen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen – im Sinne von “Mündigkeit” – und politische Konzepte, die auf Ermächtigung statt auf “Expertokratie” setzen. Ein Beispiel dafür ist der Ernährungsbereich, wo auch in politischen Konzepten (gerade aktuell: Nationaler Aktionsplan Ernährung) die ExpertInnen das Sagen haben und zu wenig in Richtung Mündigkeit gedacht wird. Auch wenn das klarerweise der unbequemere Weg ist…





was kann man sich praktisch unter “mündigkeit” wie du sie ansprichst vorstellen?
LG!
Um bei meinem Beispiel mit dem Essen zu bleiben: Mündig essen hieße da selbst zu spüren und zu entscheiden, was einem gut tut und die Möglichkeit/Lernchance zu haben, diese Fähigkeiten auch entwickeln zu können, anstatt immer den neuesten Expertenmeinungen und/oder Medienmeinungen zu diesem Thema zu folgen. Mündigkeit hat auch mit Autonomie zu tun, als Ziel und Annäherung.