19. April 2010 / Eva Ruth

Veränderung als Chance und Freude darstellen, nicht als Verzicht. “Das Blatt wenden” bietet unendliche Möglichkeiten.


2 Kommentare zu „Zukunftsdialog“

  1. Daniel Gitau sagt:

    Sorry aber hier kann ich nicht uneingeschränkt zustimmen.

    Ich kann mich mit der sympathischen Facette eines Lebensstils der mehr auf soziale Interaktion als auf Entertainment durch Energieverbrauch setzt durchaus anfreunden. Positive Messages sind sicher wichtig um die Dynamik hochzuhalten und Leute zu Aktionen zu bewegen.

    Dennoch, halte ich die schamlose Kommunikation von PROBLEMEN als eben solche für ebenso unabdingbar um in der breiten Bevölkerung die Bereitschaft zur Umsetzung unpopulärer Maßnahmen zu erlangen. Ohne diese verständnisgestützte Akzeptanz scheint mir die politische Durchsetzbarkeit der erforderlichen Maßnahmen im Rahmen unseres demokratischen Systems nicht möglich.

    Obama hat vorgezeigt, dass man dem Groß der Wahlberechtigten die klare Message: “Leute es wird schwierig – aber wir müssen da jetzt durch” sehr wohl zumuten kann.

    Siehe dazu, einen Auszug aus seiner Inauguration Address:

    [...] That we are in the midst of crisis is now well understood. Our nation is at war, against a far-reaching network of violence and hatred. Our economy is badly weakened, a consequence of greed and irresponsibility on the part of some, but also our collective failure to make hard choices and prepare the nation for a new age. Homes have been lost; jobs shed; businesses shuttered. Our healthcare is too costly; our schools fail too many; and each day brings further evidence that the ways we use energy strengthen our adversaries and threaten our planet.
    [...]
    Today I say to you that the challenges we face are real. They are serious and they are many. They will not be met easily or in a short span of time. But know this, America – they will be met.

    Vgl:
    http://www.youtube.com/watch?v=VjnygQ02aW4 , Minute

    Vielleicht schaffen es ja auch unsere Volksvertreter einmal, so klar zu sprechen.

    Amen :)

  2. eva ruth sagt:

    wundert mich nicht, da können viele nicht uneingeschränkt zustimmen.

    Chancen zu nutzen ist immer AUCH schwierig und ungeahnte Möglichkeiten immer AUCH unpopulär – wenn sie nicht ungeahnt wären, wären sie ja mainstream, also populär. Es ist die Frage, welchen der Aspekte man betrachten und herausstreichen will.

    Nach meiner Auffassung steht gerade Obama stark für den positiven Chancen-Aspekt. Ohne positiven Lösungswillen könnte er so klare Worte gar nicht finden.

    Wie auch immer – Obama ist nicht hier und wir müssen selbst klar für uns sprechen und handeln. Chancen und Lösungen aufzeigen UND umsetzen. Vielleicht lernen es unsere Volksvertreter dann irgendwann.

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