Es braucht mündige und strategische Konsumenten. Wir selbst haben es in der Hand, durch unsere (Konsum-)Entscheidungen festzulegen, welche Produkte und Technologien – sei es jetzt im Sinne von Energie, Mobilität, Ernährung, Wohnen etc. noch eine Zukunft haben und welche nicht. Man(n und Frau) sollten sich nicht immer nur auf Politik und Wirtschaft verlassen, sondern einmal für sich denken, was einem im Leben wichtig ist und wie man dies erreichen kann. Bestes Beispiel aus dem Bekanntenkreis: Bio-Lebensmittel sind ja sooooo teuer – im Sommer geht’s dann dafür um nicht wenig Geld zum All-Inklusiv-Urlaub in die Türkei. Ein Zweites – der Wechsel zu einem Ökostromanbieter: einfach, unbürokratisch, kostet nix, die Stromkosten steigen nur unwesentlich – nur ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Umwelt
. Trotzdem tut’s (fast) keiner.
Es hilft auch nicht viel, immer nur zu reden, sondern man muss auch selbst aktiv handeln. Von “oben“ kann man sich nicht viel erwarten – der „Druck“ muss von der Basis, der Zivilgesellschaft kommen. Die Politik kann – sofern sie gewillt ist – da nur unterstützend eingreifen.




