„Wie kann Energiearmut nachhaltig bekämpft werden?”

Grafik-Energiearmut

In zwei kurzen Impulsvorträgen von Mag. Martin Schenk, Diakonie Österreich und DI Andreas Veigl, ÖGUT  unter der  Moderation von Dr. Herbert Greisberger, ÖGUT wurden am 8. September beim vom bmvit unterstützten Themenfrühstück, einige Aspekte der aktuellen Diskussion zu Energiearmut und Energiepreisentwicklung vorgestellt und Hintergründe für die nachfolgende Diskussion präsentiert. Ziel der Veranstaltung war es, verschiedene Sichtweisen und Ansatzpunkte zur Minderung von Energiearmut zu erörtern.

Armutsbetroffene und armutsgefährdete Familien werden durch starke Energiepreisanstiege hart getroffen. Oft müssen solche Haushalte auch noch einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihres Einkommens für Wärme, Strom und fürs Autofahren ausgeben. Derzeit gerät zwar kein Haushalt allein wegen der hohen Energiepreise an die Armutsgrenze, aber mit Blick auf zukünftige Energiepreis-Szenarien könnte sich diese Situation drastisch verschärfen.

Präsentationsfolien:

Folgende Fragestellungen sind daher von Interesse:

  • Wie sieht Energiearmut derzeit in Österreich aus?
  • Mit welchem Anstieg der Energiekosten ist in den kommenden Jahr(zehnt)en zu rechnen? Und welche Bevölkerungsschichten könnte es besonders treffen?
  • Wie weit sind bestehende Instrumente der öffentlichen Hand auf Bundes- oder Länderebene erfolgreich, um einen finanziellen Ausgleich zu schaffen?
  • Inwiefern kann durch Einsatz innovativer Technologien, Beratung und Information Energieeffizienz in Haushalten gefördert werden?