der zukunftsdialog

„Das Blatt wenden – Zukunftsdialog 2035“ ist der größte Umweltdialog den es je in Österreich gab. Über ein Jahr lang werden zahlreiche ExpertInnen die zentralen Herausforderungen der nächsten 25 Jahre im Umweltbereich identifizieren. Als Ergebnis werden Ende 2010 „Zehn Leitlinien für nachhaltiges Handeln“ präsentiert. Der Zukunftsdialog besteht aus mehreren unterschiedlichen Diskussionsformaten:

Dialoggruppen

Die „Dialoggruppen“ sind das zentrale Element des Zukunftsdialoges. In den drei Gruppen

  • Natürliche Ressourcen und Innovation
  • Lebensstil und Wohlstand
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt

diskutieren jeweils ca. 15 ExpertInnen die großen Herausforderungen und potenziellen Konflikte und erarbeiten mögliche Handlungsempfehlungen. Die Mitglieder der Dialoggruppen sind ausgewählte ExpertInnen aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Umweltorganisationen und Wissenschaft.

Mehr Informationen finden Sie hier: die dialoggruppen

ExpertInnen-Befragung

Die ExpertInnen-Befragung, die von Mitte Juli bis Anfang September online stattfindet, bildet den Kern des öffentlichen Beteiligungsprozesses im Rahmen des Zukunftsdialoges.

Mehr Informationen finden Sie hier: die befragung

ÖGUT-Zukunftstage

Die Zukunftstage sind klausurähnliche Workshops, bei denen gezielt eingeladene ExpertInnen zentrale Fragen diskutieren, die in den Dialoggruppen aufgetaucht sind und einer tieferen Bearbeitung bedürfen. Die Ergebnisse dieser Workshops werden den Dialoggruppen für ihre Weiterarbeit zur Verfügung gestellt.

Medienarbeit

Der Zukunftsdialog wird durch professionelle Medienarbeit begleitet. Trimedia/ Grayling und PlanSinn arbeiten an der Information über und Beteiligung der (Fach-)Öffenlichkeit am Zukunftsdialog.

Zeitplan

Der Zukunftsdialog ist auf ein Jahr, von Dezember 2009 bis Dezember 2010 konzipiert.
Hier finden Sie eine Übersicht  (jpg, 69 kb)

Hintergrund

Im Jahr 1984 bewegte die Auseinandersetzung um das Kraftwerk Hainburg die österreichische Öffentlichkeit. Als eine Konsequenz daraus wurde 1985 die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) gegründet. Das Ziel der ÖGUT ist es, Kommunikationsbarrieren im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie zu überwinden. Durch die Beteiligung von VertreterInnen unterschiedlicher Interessengruppen – Umweltorganisationen, Verwaltung und Wirtschaft – bei der Entwicklung von Lösungen wird der Interessensausgleich gefördert und Umweltkonflikte bearbeitet. ►www.oegut.at

Im Jahr 2010 feiert die ÖGUT ihr 25-jähriges Bestehen. Das wird zum Anlass genommen, mit dem „Zukunftsdialog 2035“ einen intensiven Blick in die Zukunft zu werfen und die zentralen Herausforderungen im Umweltbereich in den nächsten 25 Jahren zu untersuchen.